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Intrusion Detection/Prevention Systeme

Sicherheit im Internet ist wichtiger denn je. Täglich gibt es neue Meldungen über Hackerangriffe und Datenlecks. Doch wie schützen Sie Ihre sensiblen Daten vor unbefugtem Zugriff? Intrusion Detection/ Prevention Systeme (IDS/IPS) sind eine wirksame Lösung, um Netzwerke vor böswilligen Angriffen zu schützen. 

Was ist ein Intrusion Detection System?
Ein Intrusion Detection System ist eine Software, die Ihr Netzwerk in Echtzeit vor Angriffen durch Cyberkriminelle schützt. Ein IDS analysiert den Datenverkehr und sucht nach ungewöhnlichen Mustern und Verhaltensweisen, die auf eine Bedrohung hinweisen könnten. Ein IDS kann auch auf verdächtige Aktivitäten wie Port-Scans, Denial-of-Service-Angriffe und Malware-Infektionen reagieren. Wenn das IDS eine verdächtige Aktivität erkennt, löst es einen Alarm aus, der es dem Netzwerkadministrator ermöglicht, schnell zu reagieren und den Angriff abzuwehren oder in den Intrusion Prevention (IPS) Modus zu wechseln und automatische Maßnahmen zu ergreifen um die Bedrohung zu blockieren.

Was ist der Unterschied zu einem Intrusion Prevention System?
Ein IPS geht noch einen Schritt weiter als ein IDS: Es erkennt nicht nur Angriffe, sondern blockiert sie auch. Wenn das IPS eine potenzielle Bedrohung erkennt, kann es nach zuvor festgelegten Regeln automatisch Maßnahmen ergreifen, um den Angriff zu blockieren oder einzudämmen. Beispiele für solche Maßnahmen sind das Blockieren des Datenverkehrs von der IP-Adresse des Angreifers oder das Trennen der Verbindung zu einem infizierten Computer.

Besonderes Augenmerk muss auf der Konfiguration liegen, da es für erkennbare Angriffe eindeutige Regeln geben muss, die nur bei einem tatsächlichen oder zumindest sehr wahrscheinlichen Einbruch anschlagen und alarmieren dürfen. Andernfalls würde es zu viele False Positives und Fehlalarme geben, die die Effektivität des Gesamtsystems mindern und weitreichende organisatorische und wirtschaftliche Folgen nach sich ziehen könnten.

 Wir unterstützen Sie gerne bei der individuellen Konfiguration!

Welche Arten von IDS/IPS gibt es?

  • hostbasierte IDS werden direkt auf den zu schützenden und zu überwachenden Systemen installiert.
  • Daten des Systems werden aus dessen Logs, dem Kernel oder aus der Registry-Datenbank gesammelt
  • das IDS analysiert diese auf Anomalien oder bekannte Angriffsmuster.
  • Wird das System beispielsweise durch eine DoS-Attacke außer Gefecht gesetzt, ist das IDS unwirksam.
  • Netzwerkbasierte IDS überwachen den gesamten Datenverkehr im Netzwerk.
  • das IDS wird an einer strategischen Stelle im Netzwerk installiert, z. B. zwischen Firewall und Router
  • oder als erstes, wenn der Datenverkehr in Ihr internes Netzwerk gelangt, um bösartigen Datenverkehr zu erkennen.
  • hybride IDS kombinieren beide Ansätze
  • die Kombination ermöglicht eine umfassendere Überwachung

Ein weiterer Unterscheidungsaspekt ist die Art der Erkennung: Diese können entweder auf Signaturen oder auf Verhaltensanalysen basieren.

Was ein IDS/IPS leisten sollte
Um einen effektiven Schutz vor Cyberattacken zu bieten, sollten Sie sicherstellen, dass das ausgewählte IDS/IPS  speziell auf die Anforderungen Ihres Unternehmens zugeschnitten ist und folgende Prämissen erfüllt sind:

  •  Anpassbar
    Das IDS muss an Ihre Geschäftsanforderungen und Netzwerkkonfigurationen angepasst werden können.
  • Skalierbar
    Das IDS muss sich an die Größe Ihres Netzwerks anpassen können, ohne langsam oder überlastet zu werden.
  • Einfach zu handhaben
    Das IDS muss einfach zu verwalten und zu pflegen sein, um sicherzustellen, dass es immer auf dem neuesten Stand ist.
  • Kostengünstig
    Das IDS sollte ein gutes Kosten-Nutzen-Verhältnis aufweisen und effektive Sicherheitsmaßnahmen bieten. Aus diesem Grund verwenden wir Open-Source Produkte (wie Suricata, Snort, etc.)

Warum Sie ein IDS brauchen

Das Intrusion Detection/Prevention System ist eine unverzichtbare Software für jedes Unternehmen, das sein Netzwerk schützen möchte. Es bietet eine schnelle und effektive Lösung, um Angriffe zu erkennen und zu verhindern, bevor sie Schaden anrichten können. 

  • Frühzeitige Warnung 
  • Berichterstattung in Echtzeit 
  • Reduzierte Ausfallzeiten 
  • Verbesserte Sicherheit
  • Verhinderung von Datendiebstahl
  • Vereiteln von Cyberangriffen
  • Gewährleistung der Einhaltung von Compliance sowie Sicherheitsstandards und -richtlinien.

Neben diesen Schutzfunktionen fordern aktuell auch § 8a BSIG sowie § 11 EnWG die Implementierung von IDS/IPS

Für KRITIS-Betreiber:  
Nachweiserbringung ab dem 1. Mai 2023

KRITIS-Betreiber sind gemäß § 8a BSIG dazu verpflichtet, alle 2 Jahre offiziell zu belegen, dass Ihre IT-Sicherheit auf dem Stand der Technik ist. Mit der Umsetzung des 2. IT-Sicherheitsgesetzes muss in diesem Kontext ab dem 1. Mai 2023 auch der Einsatz von Systemen zur Angriffserkennung nachgewiesen werden.

Für Betreiber von Energieversorgungsnetzen & -anlagen: Nachweiserbringung bis zum 1. Mai 2023

Nach § 11 Abs. 1e des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) müssen Betreiber von Energieversorgungsnetzen und Energieanlagen, die gemäß § 10 Absatz 1 des BSI-Gesetzes als Kritische Infrastruktur gelten, bis zum 1. Mai 2023 den Einsatz von Systemen zur Angriffserkennung nachweisen.

Bleiben Sie Hackern einen Schritt voraus

Abhängig von Ihrer Systemumgebung, Ihrem Datenverkehr und den entsprechenden internen Verschlüsselungen beraten wir Sie gerne zu der passenden Open Source-Software, übernehmen die Konfiguration und auch die langfristige Wartung für Sie. Schützen Sie Ihr Unternehmen  jetzt mit IDS/IPS und sichern Sie Ihr Unternehmen gegen Eindringlinge und Datenverlust.

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Lukas Sökefeld
Cyber Security Consultant
Certified Ethical Hacker
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