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Sicherheitsschleusen

Sicherheitsschleusen dienen in gewisser Weise als Filter. Sie ermöglichen es Personen, Materialien oder Fahrzeuge zu kontrollieren und somit das mit ihnen verbundene Risikopotenzial zu senken.

Eingesetzt werden solche Systeme in Kernkraftwerken, Forschungs- und Rechenzentren oder anderen potenziell gefährdeten Gebäuden. Im alltäglichen Leben kennen wir solche Schleusen aus Banken und von Flughäfen.

Ist geklärt, wer bestimmte Gebäude, Bereiche oder Räume betreten darf und wer nicht, widmet man sich dem Umgang mit Besuchern. Und wie mitgeführte Taschen, Rucksäcke, Kameras, Smartphones und Laptops kontrolliert werden sollen. Wie bereits erwähnt, können nicht nur Personen, sondern auch Waren und Materialien sowie Fahrzeuge mit Sicherheitsschleusen kontrolliert und gelenkt werden.

Sicherheitsschleuse

Personenschleusen
Personenschleusen halten unberechtigte Personen von einem unbefugten Betreten eines Raumes oder Areals ab. Dabei ist es möglich, jede einzelne Person zu kontrollieren. So gelangt nur in ein Gebäude, wer tatsächlich dazu legitimiert ist. Personenschleusen sind Kabinen mit zwei Zugangstüren und in der Regel so gestaltet, dass immer nur eine Person die Schleuse betreten kann. Zusätzlich kann man diese Maßnahme mit biometrischen Methoden kombinieren.

Materialschleusen
Materialschleusen sorgen dafür, dass ein Material getrennt vom jeweiligen Personal in eine Sicherheitszone gelangt. Das Personal erreicht die Sicherheitszone über eine Personenvereinzelungsanlage / Personenschleuse und übernimmt auf der anderen Seite der Schleuse das betreffende Material. Je nach Art und Einsatzort bestehen Materialschleusen aus einer Kammer, die über zwei oder mehrere Schleusentüren zugänglich ist. Materialschleusen kennt man vom Durchleuchten der Gepäckstücke im Hinblick auf verdächtige Gegenstände und Materialien an Flughäfen. Auch hier gehen Personen und Material, beziehungsweise Gepäck, getrennte Wege.

Sicherheitszonen
Bei hohen Sicherheitsrisiken werden großräumige Schleusen in verschiedenen Zonen aufgebaut wie etwa beim Flughafen Ben Gurion in Tel Aviv, der als der sicherste der Welt gilt. Hier beginnen die Kontrollen bereits vier Kilometer vor den eigentlichen Terminal-Zufahrten auf Straßen, die bereits für einen möglichen Einsatz von Sicherheitskräften dimensioniert sind. Auch der G7-Gipfel auf Schloss Elmau 2015 folgte
noch dieser Maxime: ein abgelegener Ort, über verschiedene Zonen gesichert.

Fahrzeugschleusen
Neben mobilen Personenschleusen nutzt man Fahrzeugschleusen, in denen ganze Fahrzeuge durchleuchtet werden. Fahrzeugschleusen werden in Justizvollzugsanstalten oder besonders gesicherten Institutionen, wie etwa dem Gelände des Bundesnachrichtendienstes in Berlin verwendet. Dann bilden sie, meist gekoppelt mit einer Personenschleuse, die einzige Verbindung zwischen dem Vorgelände und dem Anstalts- beziehungsweise dem Gebäudeinneren. Meist sind sie bei der Torwache angesiedelt.
Fahrzeugschleusen regeln zusätzlich einen koordinierten Zugang auf das Gelände beispielsweise für die Einsatzkräfte im Brand- oder Notfall. Sicherheitsschleusen werden oft – so auch in den geschilderten Fällen – mit anderen Maßnahmen der Zutrittskontrolle und Perimetersicherheit kombiniert.

Sie wollen Sicherheitsschleusen nachträglich in Ihr bestehendes Sicherheitskonzept integrieren? Sie bauen neu und wollen sicherstellen, dass organisatorische und technische Aspekte optimal zusammenspielen? Sprechen Sie uns an wir beraten Sie umfassend.

IHR ANSPRECHPARTNER

Stefan Müller
Prokurist
Bereichsleiter Sicherheitsplanung

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